Mofarennen

Mofarennen mit Wetterschikanen

Harte und schlammige Bedingungen, machten es den Fahrern nicht leicht!!!
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Der zweite Braker Mofa Grand Prix bleibt für alle Beteiligten in guter Erinnerung!!! Monsunartige Regenfälle sorgten für nasse Fahrer, Zuschauer sowie Helfer, machten allerdings das Rennen umso spannender.
Nach Planung, Organisation sowie Aufbau am Freitag konnte noch keiner erahnen, welch Wetterumschwung am Veranstaltungstag über das Streckengelände und die ca. 400 begeisterten Zuschauer hinweg brach. Das Training startete mit allen 23 genannten Teams etwas zeitverzögert, bot den Gästen dennoch einen guten Ausblick auf die ausstehenden 2 Stunden. Punkt 18 Uhr gab Streckensprecher Gerhard Hempelmann den Startschuss zum Linnenbecker Mofa Offroad Pokal 2011. Alle 23 Teams rissen den Gashahn auf, duellierten sich hart und lieferten rasante Überholmanöver. Schon nach der ersten Runde des letzten Fahrers wurde dieser vom Führenden zum ersten Mal überrundet!
Unterschied war nur, dass die Polesettter (Los Mopetos) in der achten Runde die Mofa mit technischem Defekt abstellen mussten während das „Wheel Women Wonder“ wie auch im letzten Jahr Ihre 36 Runden auf der original Mofa eisern abspulte!
Nach ca. einer Stunde verdunkelte sich der Himmel und ein jeder, der keinen Regenschirm oder Ähnliches regenschützendes Utensil mitgebracht hatte, verzog sich unter Bierbude und Würstchenstand. Sinnflutartige Regenfälle mit Hagelzusatz brachen über das abgesteckte Crossgelände an der Firma Kerkmann Büromöbel hinweg und brachten das ein oder andere Team in technische Komplikationen.
Ob Überhitzung durch verstopfte Zylinderkühlrippen, Zündaussetzer durch schlecht isolierte Kerzenstecker oder der Blindflug durch die völlig verschlammte Schutzbrille, fast jedes Team musste mit dem ein oder anderen Manko leben.
In der 52. Runde musste sich auch die Heimmannschaft verabschieden! Ein starker Leistungsabfall und Verdacht auf Motorschaden bescherte dem Team um Organisator Tobias Stranghöner das Aus. Zusammen mit seinem Bruder, dem zehnfachen deutschen Trialmeister Carsten „Carl“ Stranghöner und Vereinskollegen Sascha Richter konnten die restlichen 32 Runden uneingeschränkt verfolgt werden.

Am Ende kristallisierte sich mit drei Runden Vorsprung das Siegerteam heraus, der MC Lügde schloss den Linnenbecker Mofa Offroad Pokal des MSC Brake e.V. im ADAC mit 83 absolvierten Runden ab und nahm den Pokal des 1. Siegers mit anschließender Sektdusche in Empfang.
Der folgende Abend gestaltete sich höchst ansehnlich, denn während die meisten Anwesenden über Vergaser- und Fahrwerksabstimmungen fachsimpelten, fuhr der 33 jährige Familienvater Carsten Stranghöner noch einige Runden mit seiner 300ccm Gas Gas Enduro über die glitschige Crossstrecke und zeigte noch einige Kunsttücke auf dem Hinterrad.
Am 23. – 26. Juni ist es für Carl so weit: „Erzbergrodeo“ steht im Event – Kalender des MSC Brake e.V. im ADAC!!! Beim härtesten Endurorennen der Welt startet Stranghöner mit weiteren 1499 Fahrern und er will einer der erfahrungsgemäß ca. 20 kraftberaubten Zielankömmlingen sein.

Ergebnisse der Qualifikation

Gesamtergebnis

Ergebnis nach Klassen

Bericht NW

Bericht Westfalenblatt

Fotos

Mofarennen

Das Mofarennen ist gelaufen und trotz des "mäßigen" Wetters hab ich nur positive bis begeisterte Stimmen gehört. Tatsächlich hatten einige Zuschauer das Gefühl, lang vermisste "Rennatmosphäre" zu spüren. Für die nächsten Jahre ist da bestimmt noch Entwicklungspotential aber auch so war´s für alle Beteiligten ein "geiler Nachmittag".
Nicht zuletzt durch das freundliche Entgegenkommen der Fa.
Kerkmann, auf deren Grund und Boden das alles stattfand.
Ulli

Offizielles Renn-Ergebnis
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Impressionen rund ums Rennen